Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem

„Mein Herz ist bereit, o Gott, mein Herz ist bereit“

Mit diesen Zeilen aus Psalm 57 als Jahresthema 2010 möchte die Spiritualitätskommission die Aufmerksamkeit auf den Psalter als eine schier unerschöpfliche Quelle des geistlichen Lebens richten. Ich werde eine Vorbemerkung zum Thema „der private Gebrauch des Psalters“ machen und dann etwas ausführlicher auf die Methode zu sprechen kommen, wie der Reichtum des Psalters für das Leben der Kirche und das des einzelnen Menschen in der Kirche gehoben werden kann. Die Methode gibt die Form des Leitwortes selbst vor: die Methode heißt „Wiederholung“.

Der private Gebrauch des Psalters

Ein häufig in Einführungen zum Psalter zitierter Rainer Maria Rilkes macht klar, was mit dem privaten Gebrauch des Psalters gemeint sein kann. „Ich habe die Nacht einsam hingebracht und ich habe schließlich die Psalmen gelesen, eines der wenigen Bücher, in denen man sich restlos unterbringt, mag man noch so zerstreut und ungeordnet und angefochten sein.“ (Rainer Maria Rilke, Briefe an seinen Verleger, Leipzig 1934, 247. (4. Januar 1915) Dieser Satz ist ein eindrucksvolles Plädoyer für den Psalter. Es kann verwundern, dass es eines solchen Plädoyers für den Psalter bedarf. Denn: Die Psalmen sind das offizielle Gebet der Kirche. Sie bilden das Grundgerüst des kirchlichen Stundengebets und des Chorgebets der Orden. Im Wortgottesdienst der Messe hat der Antwortpsalm nach der ersten Lesung seinen festen Platz. Auch bei der Feier der anderen Sakramente betet die Kirche Psalmen. Mit der Wertschätzung der Psalmen steht die Kirche in einer Tradition, die sich bereits im Neuen Testament greifen lässt. Die zahlreichen Anspielungen und Zitationen des Psalters erweisen ihn als das von den neutestamentlichen Autoren bevorzugte Buch des Alten Testaments.

Das Lukasevangelium bezeichnet den dritten Teil des Alten Testaments, der im Evangelium selbst (Luk 24,27) und bei den Juden „Schriften“ oder „Bücher“ heißt, mit dem Titel „Psalmen“ (Luk 24,44). Die terminologische Verschiebung im Lukasevangelium weist die Psalmen als das wichtigste Buch im Bereich der „Schriften“ aus. Aber diese Tradition ist weder ohne Brüche noch ohne Anfechtungen ihrer Gültigkeit in der Moderne. Ein Bruch in der Tradition ist schon sehr früh zu notieren. Im ausgehenden ersten, dann im zweiten und dritten Jahrhundert blühte eine extensive christliche Hymnendichtung, die die Psalmen in den Hintergrund drängte. Die Verwendung der Psalmen in der Liturgie setzte sich erst seit der Mitte des vierten Jahrhunderts allmählich durch. Die Synode von Laodikea (um 360 n.Chr.) bestimmte, dass für den offiziellen Gottesdienst überhaupt nur noch die Psalmen gesungen werden dürfen: Es dürfen in der Kirche keine privaten Psalmen noch Bücher vorgetragen werden, die außerhalb des Kanons stehen, sondern nur die kanonischen des neuen und alten Testaments.

Der Bischof von Mailand Ambrosius (+ 397), obwohl selbst Dichter von Hymnen, die in die Liturgie der Kirche Eingang fanden, setzte sich energisch für die Verwendung der Psalmen im öffentlichen Gottesdienst der Kirche ein. Er charakterisierte den Psalter im Zusammenhang seiner Auslegung des ersten Psalms mit den folgenden Worten: „Der Psalm ist Preislied des Gottesvolkes, Verherrlichung des Herrn, Lobgesang der Gemeinde, Rufen der ganzen Menschheit, Beifall des Weltalls, Stimme der Kirche, wohl klingendes Bekenntnis des Glaubens, Ganzhingabe an die (göttliche) Macht, selige Freiheit, Ruf des Glücks, Widerhall der Freude.“ (Ambrosius, Explanatio Psalmi I, cap 9.10.12; CSEL 64,7) Der Psalter gewann in der alten Kirche deswegen solches Gewicht, weil er im festere Konturen annehmenden kirchlichen Kanon der Heiligen Schrift einen unbestrittenen Platz einnahm. Als Teil der Bibel besitzt der Psalter bis heute besondere Dignität.

Bei diesem Übergang von den christlichen Hymnen zum Psalter während der Frühzeit der Kirche ist ein Punkt besonders zu notieren: Denn der Psalter hat nicht nur im öffentlichen Gottesdienst der Kirche seine wichtige Funktion. In der alten Kirche gab es schon früh Zeugnisse für einen persönlichen, „privaten“ Gebrauch des Psalters. Die feste Verankerung der Psalmen im öffentlichen Gebet der Kirche, die Renaissance des Psalters in der Liturgie, mag sogar zum Teil auf die hohe Wertschätzung und den intensiven Gebrauch des Psalters durch die einzelnen Glaubenden, den sie persönlich und im Kreis ihrer Familien mit ihm machten, zurückzuführen sein. Die Lektüre des Psalters wurde Laien und Mönchen, Frauen und Männern, Jungen und Alten gleicherweise empfohlen. Wiederum ist es Ambrosius, der diesen privaten Gebrauch des Psalters bezeugt: Er zählt auf, wer sich mit dem Psalter beschäftigen soll: die Frauen, denen der Apostel (= Paulus) in der Kirche zu schweigen gebietet, rezitieren mit Recht die Psalmen. Der Psalter ist süß für jedes Alter, geeignet für beide Geschlechter. Weiterhin: die Greise, die Veteranen, die Jünglinge, die Heranwachsenden, die jungen Frauen, die Mädchen, die Kinder, Könige, Imperatoren, aber auch deren Völker – sie alle beschäftigen sich mit den Psalmen. Der Psalm kann zuhause und öffentlich rezitiert werden. Er wird ohne Mühe aufgenommen und mit Vergnügen bewahrt (vgl. Ambrosius: Explanatio Psalmi I: CSEL 64, S. 8.).

So weit das Plädoyer des Ambrosius, des Bischofs von Mailand. Diesem Plädoyer kann das von Augustinus, der sich über 30 Jahre mit der Auslegung des Psalters beschäftigt hat, können die von anderen Kirchenvätern an die Seite gesellt werden. Das vielstimmige Lob der alten Kirche hat Athanasius von Alexandrien (+ 372) in seinem Brief an Marcellinus zusammen gefasst (Migne PG 27, 11-46).

1. Der Psalter ist eine kleine Bibel. Im Psalter hat der an Christus Glaubende alles Wesentliche, was auch in der ganzen Bibel enthalten ist.
2. Im Psalter kann der Mensch sich völlig unterbringen. Er findet in ihm für alle menschlichen Erfahrungen Worte.
3. Der Psalter ist ein reiner Spiegel, der die Christenheit vorzeigt. Der Psalter führt zur Selbsterkenntnis, er führt zu Gott und zu allen Geschöpfen. Die Identifizierungsmöglichkeiten, die der Psalter bietet, sind Wege Fortschritte zu machen auf dem Weg zu Gott hin.
4. Der Psalter ist von allen an Christus Glaubenden gebraucht worden. So spricht der Psalmenbeter sein Gebet in der Gemeinschaft der Heiligen. Der Psalter darf nicht geändert werden.

Der Gedanke, dass der Psalter eine kleine Bibel ist, dass in ihm enthalten ist, was die gesamte Schrift bietet, findet sich auch bei Thomas von Aquin und in der berühmten Vorrede auf den Psalter von Martin Luther. Der Psalter als kleine Bibel und der Psalter als eine Fundgrube für das Sprechen mit und zu Gott garantieren, dass dieses biblische Buch wirklich mit Frucht gebraucht werden kann. Ich gehe über zu dem entscheidenden Punkt: Wie kann ein Mensch sich diesem biblischen Buch nähern, mit welcher Methode kann er Schätze aus dieser Goldmine erheben? Bei dieser Frage gehe ich immer von dem gesamten Psalter aus. Es ist gut, wenn ein Mensch Lieblingsverse und Lieblingspsalmen hat, es ist gut, wenn in der Liturgie Einzelverse und Psalmenteile gelesen werden. Es geht aber nichts darüber, den gesamten Psalter zur Grundlage des Gebets zu machen. Wie also nähert sich ein Mensch diesem Buch?

Die „Wiederholung“ als die Methode der Aneignung des Psalters

Das Leitwort für das Jahr 2010 selbst besteht aus einer Wiederholung: „Mein Herz ist bereit, o Gott, mein Herz ist bereit“. Diese Wiederholung innerhalb eines Halbverses des 57. Psalms (Ps 57,8a) gehört zu einem Psalmteil, der dann gleich wieder eine Wiederholung bringt, der dann aber im Psalter selbst mit ganz geringen Veränderungen wiederholt wird:

Mein Herz ist bereit, o Gott, mein Herz ist bereit, ich will dir singen und spielen. 
Wach auf, meine Seele! Wacht auf, Harfe und Saitenspiel!
Ich will das Morgenrot wecken.
Ich will dich vor den Völkern preisen,
Herr, dir vor den Nationen lobsingen. 
Denn deine Huld reicht, so weit der Himmel ist,
deine Treue, so weit die Wolken ziehn.
Erheb dich über die Himmel, o Gott;
deine Herrlichkeit erscheine über der ganzen Erde. (Ps 57,8-12)

Der letzte Vers „Erheb dich über die Himmel, o Gott; deine Herrlichkeit erscheine über der ganzen Erde“ war aber schon im Psalm einmal vorgekommen nämlich als Vers 6. Diese Wiederholung kann annähernd als Refrain, als Kehrvers verstanden werden. Dieses literarische Phänomen kann uns vielleicht am leichtesten begreiflich machen, wie die Wiederholung wirkt. Sie prägt sich dem Gedächtnis ein. Durch die Form der Kehrverse werden wichtige Inhalte dem Rezitierenden bewusst gemacht. Sie bekommen Nachdruck. Die Wiederholung intensiviert.

Die Wiederholung eines großen Textkomplexes, wie es die fünf Verse von Ps 57, 8-12 sind, in Ps 108,2-6 unterstreicht ihre Wichtigkeit. Er wird dadurch besonders eindringlich. Im Psalter gibt es drei Psalmen bzw. Psalmenstücke, die auf große Distanz im Psalter wiederholt Werden:
Ps 14 ist geradezu ein Drama: Der dumme Mensch behauptet, es gebe Gott nicht.
Der Psalm stellt demgegenüber fest: Die Dummen handeln tief verderbt. Es gibt keinen der Gutes tut. Im Drama tritt Gott auf. Er prüft vom Himmel her die Menschensöhne und kommt zu dem gleichen Ergebnis: Es gibt keinen, der Gutes tut, nicht einen. Ps 53 wiederholt dieses Drama. Erneut lautet das Ergebnis der göttlichen Inspektion. Es gibt keinen, der Gutes tut, nicht einen. Das ist der erste Fall der Wiederholung eines größeren Textstückes. Wie ich schon sagte, kehren die Verse 8-12 von Ps 57 in Ps 108,1-6 wieder. Sie sind dort verbunden mit Versen (Ps 107,7-14), die schon in Ps 60,7-14 stehen.

Das Leitwort „Mein Herz ist bereit, o Gott, mein Herz ist bereit“, in Ps 57,8a als intensivierende Wiederholung eingesetzt, kehrt in Ps 108,2 in einfacher Form wieder: „Bereit ist mein Herz, o Gott“, auch die zweite Wiederholung „wache auf“, „wachet auf“ kommt nicht wieder vor. Es gibt also Unterschiede der beiden Fassungen. Aber dennoch dürfte klar sein:  Diese Beteuerung „mein Herz ist bereit“ prägt sich dem Rezitierenden ein und stellt sich ihm als Aufgabe neu. Denn das ist wohl wahr: In beiden Psalmen, in Ps 57 und Ps 108 steht diese selbstbewusste Feststellung nicht isoliert, sie steht in einem größerem Kontext. Auf den Kontext des Psalms 57 möchte ich nur ganz kurz hinweisen. In Ps 57 wird zunächst von der äußersten Gefährdung gesprochen, in die ein Mensch überhaupt kommen kann:
Ein Mensch klagt aufs äußerste angefochten:

Sei mir gnädig, o Gott, sei mir gnädig; denn ich flüchte mich zu dir.
Im Schatten deiner Flügel finde ich Zuflucht, bis das Unheil vorübergeht. 
Ich rufe zu Gott, dem Höchsten, zu Gott, der mir beisteht. 
Er sende mir Hilfe vom Himmel; / meine Feinde schmähen mich. [Sela]
Gott sende seine Huld und Treue. 
Ich bin mitten unter Löwen, liege bei Versengenden, bei Menschensöhnen.
Ihre Zähne sind Spieße und Pfeile, ein scharfes Schwert ihre Zunge. 
Erheb dich über die Himmel, o Gott!
Deine Herrlichkeit erscheine über der ganzen Erde. 
Sie haben meinen Schritten ein Netz gelegt und meine Seele gebeugt.
Sie haben mir eine Grube gegraben; doch fielen sie selbst hinein. (Ps 57,2-7)

Mit den letzten Worten „doch sie fielen selbst in die Grube hinein“ deutet sich zwar ein Wandel der ausweglosen Situation des Beters an. Dennoch: Die Lage des betenden Menschen bleibt gefährlich. Die historisierende Überschrift des Psalms macht auf die Verfolgungssituation Davids aufmerksam. „Ein Lied Davids, als er vor Saul in die Höhle floh“ (Ps 57,1). Angefochten beteuert der Beter sich selbst, dass sein Herz fest und zuversichtlich ist. Die Bereitschaft des Herzens wird angesichts der vorangehenden Klage über die tödliche Bedrohung des Beters zu einem geradezu heroischen Akt des Glaubens. In der Gefährdung behauptet sich der Mensch, indem er trotzig gegen den Ansturm der Feinde anredet und sich selbst versichert: Fest ist mein Herz. Auch die Bereitschaft des Herzens angesichts der Tatsache, dass jede Hilfe von Menschen Wahn ist, partizipiert an dieser Glaubensgewissheit – so dann bei der Wiederholung in Ps 108 (vgl. Ps 108,2.13). Der Kontext des Psalms 57,8 und seine Wiederholung in Ps 108 lassen als Übersetzung unseres Leitwortes plausibel erscheinen: „Fest ist mein Herz, Gott, fest ist mein Herz!“ Oder, wie Moses Mendelssohn übersetzt hat „Unerschrocken bleibt mein Herz; Unerschrocken, Gott!“

Der gesamte Psalm 57 macht auf engem Raum klar: Trotz der beklagenswerten Situation des Betenden, die ihn inmitten von „Löwen“ sieht, lässt er sich in seinem Gottesglauben nicht irritieren. Obwohl Menschen den Menschen mit Zunge und Zähnen fertig machen, bleibt noch immer Raum für den Mut des Glaubens. Der Psalm verdeutlicht den Charakter des Psalters überhaupt: Obwohl die Mehrzahl seiner 150 Texte von Angst und Schrecken wissen, in die der betende Mensch gerät, obwohl die Mehrzahl seiner 150 Texte Klagelieder des Einzelnen oder des Volkes sind, obwohl die Loblieder, die Hymnen, die Danklieder nur den sehr viel kleineren Teil seines Bestandes ausmachen, ist der Psalter in der hebräischen Tradition als „Buch der Preisungen“ benannt worden. Auch die Klage ist letztlich Lob und Rühmung Gottes, weil in ihr der Mensch von Gott alles, von sich selbst nichts erwartet. Das ist das Konzept, das sich in der auffälligen hebräischen Benennung des Psalters ausspricht.

Der Wahlspruch des heiligen Ignatius von Loyola und der Gesellschaft Jesu „Omnia ad maiorem Dei gloriam“, ist inspiriert und grundgelegt im Psalter. In wiederholendem, intensivierenden Stil heißt es in Ps 115,1: Nicht uns, Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gibt die Ehre - die Glorie.

Die wortwörtliche Wiederholung ist im Psalter nicht der Regelfall. Das Beispiel von Ps 57 und Ps 108 ist gerade einmal eines von dreien. Einzelne Psalmen haben wiederholte Zeilen, Kehrverse. Aber auch die sind nicht die Regel. Dennoch lebt der Psalter von der „Wiederholung“. Die Psalmen sind poetische Texte. Zeichen der Poesie in der Bibel ist der Parallelismus, der Satzreim. Zwei parallel gestellte Sätze ergänzen sich, indem der zweite mit anderen Worten den Gedanken des ersten wiederholt oder zum ersten eine Antithese aufstellt. Dieses poetische Mittel ist Einladung, Gott, Mensch und Welt in ihrem vielgestaltigen Reichtum wahrzunehmen. Es ist zugleich Einladung zur Meditation. Die Psalmen selbst sind solche Einladung zur Meditation und Rezitation. Es kommt darauf an, sie zu lesen als in sich stehende, unabhängige poetische Gebilde. Ihre unverwechselbare Eigengestalt gilt es durch geduldiges Lesen und Wiederlesen zu erfassen. Ein weiterer Schritt ist die Einsicht der Verwandtschaft mehrerer Texte, die einen Texttyp bilden. Sie erhellen sich gegenseitig. Dass aber im Psalter nicht alle Hymnen, alle Klagelieder, alle Vertrauenslieder jeweils an einer Stelle zusammenstehen, sondern in ihm die Gattungen gemischt sind, macht den Psalter zum Abbild des menschlichen Lebens mit all seinen unvorhergesehenen Wendungen und Kehren. Alle Not, Verzweiflung, Enttäuschung an Gott und den Menschen wird immer wieder durch Freude und Glück an Gott und den Menschen, das Klagen durch Lob und Dank durchbrochen. Die Dynamik des Psalters als einer Einheit zielt darauf hin, den Weg von dem Vielerlei der Menschenwelt zu dem einen Notwendigen, zu dem volltönenden Lob des einen Gottes zu gehen. Der Psalter lädt zu dieser Bewegung ein, indem er von seinem Anfang stetig, von Psalm zu Psalm weiterleitend, bis zu seinem Ende führt und an seinem Ende zum Anfang zurücklenkt. Wiederholung ist die Methode, die der Psalter selbst für den Umgang mit ihm nahe legt. Durch Wiederholung wird der Psalter zum Lebensbuch.

Cfr. Prof. Dr. Hans-Winfried Jüngling SJ, Frankfurt

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