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Ordensleben
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Ritterorden vom heiligen Grab zu JerusalemBayerische Ordensprovinz wird 50 Jahre altMit einem festlichen Gottesdienst in der Münchner Bürgersaalkirche beging die Bayerische Ordensprovinz am 16. Juni das 50-jährige Jubiläum ihres Bestehens. Seine Exzellenz Dr. Walter Mixa, Bischof von Augsburg und Prior der Ordensprovinz, der Augsburger Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger, Weihbischof Engelbert Siebler aus München sowie Prof. Dr. Burkhard Zapff und Prof. Dr. Stephan E. Müller, beide aus Eichstätt, zelebrierten das feierliche Hochamt. Bei dem gemeinsamen Besuch der deutschen Bischöfe im Heiligen Land - so der Prior Dr. Mixa in seiner Predigt - habe er sich selbst davon überzeugen können, dass die Ritter und Ordensdamen dort großartige Liebesdienste leisteten. " Im Namen der bedrohten Christen vor Ort sage ich Ihnen ein herzliches `Vergelts´s Gott`" sagte der Bischof. Nach der Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste warf Präsident Dr. Bernhard Mauser einen Blick zurück in die Geschichte: Die feierliche Promulgation der Bayerischen Ordensprovinz hatte am 30. April 1957 in München stattgefunden, verbunden mit einer Investitur. 22 Kandidatinnen und Kandidaten aus Bayern wurden damals aufgenommen. Zum ersten Präsidenten wurde seine Königliche Hoheit Herzog Albrecht von Bayern ernannt. Die Komturei München wurde erst 1960 gegründet, es folgten Bamberg und Augsburg (1961), Regensburg (1975) Würzburg und Nürnberg (1976) Passau (1985) und Eichstätt (1986). In seinen Begrüßungsworten nahm der Statthalter, Dr. Heinrich Dickmann, Bezug auf die Consulta von 2003. Besonderen Nachdruck legte er dabei auf die aus den Richtlinien unserer Gemeinschaft folgende soziale Verantwortung der Ordensmitglieder in der heutigen Welt: "Als heraus- ragende Herausforderungen für diese Verantwortung in unserer Zeit nenne ich die Entwicklung der multikulturellen Gesellschaft, die Säkularisierung des öffentlichen Lebens, die wachsenden Gefährdungen für die Einrichtungen der Ehe und der Familie, die Langzeitarbeitslosigkeit und den Abbau der Sozialnetze, die Globalisierung der Wirtschaft, die Herausforderungen der Bioethik und Biotechnologie sowie die Probleme der Migration und das Erfordernis einer nachhaltigen Ökologie" sagte Dr. Dickmann. Die Antworten zur Lösung der genannten Probleme - so der Statthalter - seien in der Katholischen Soziallehre zu finden. Die Festansprache hielt Matthias Kopp - ein hochaktueller Bericht über die sich dramatisch zuspitzende Lage im Heiligen Land. Csr. Birgit Grabner |
Aktuelles
Vatikan-Newsletter Nr. XIX erschienenDie Juni-Ausgabe des Vatikan-Newsletter enthält eine Botschaft des Kardinal-Großmeisters und Berichte. Frühjahrsinvestitur in Hamburg mit über 700 TeilnehmernDie Deutsche Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem hielt vom 21. bis 23. Mai 2010 ihre Investiturfeier in Hamburg ab. Komturei Essen besteht 50 JahreMit einem Pontifikalmat im Essener Dom feierte die Komturei St. Thomas Morus in Essen am Sonntag, dem 10. Mai 2010 ihr 50jähriges Bestehen. |