|
Dresden 2010
![]() ![]() Hamburg 2010
![]() ![]() Mannheim 2009
![]() ![]() Fulda 2009
![]() ![]() |
Ritterorden vom Heiligen Grab zu JerusalemEin Glaubensfest bei Papstwetter - Herbstinvestitur in Osnabrück vom 30.09. - 2.10.2011Vom 30. September bis zum 2. Oktober 2011 fand die Herbstinvestitur des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem in Osnabrück statt. Zahlreiche Ordensmitglieder waren der Einladung der Komturei St. Wiho gefolgt. ![]() Überstrahlt von Papstwetter“, wie Statthalter Dr. Heinrich Dickmann kundig feststellte, feierte der Ritterorden am 1. Oktober in Osnabrück seine Herbstinvestitur 2011. Rund um die Große Domsfreiheit gab der feierliche Einzug der Ritter und Damen in die romanische St. Peters-Kathedrale ein erhabenes Bild ab. Etwa 260 Ordensmitglieder reihten sich in den Zug ein. Großprior Kardinal Reinhard Marx gründete das prächtige Glaubenszeugnis freilich mehr auf eine tiefere Basis. Von innen her sollten die Ordensmitglieder die Welt im Geiste Christi verwandeln, predigte er.
Allenthalben war der dritte Besuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland noch in frischer Erinnerung. Eine selbstverständliche Pflicht und Freude sei es für den päpstlichen Orden gewesen, in der Nähe des Heiligen Vaters zu sein, mit ihm zu beten und die Eucharistie zu feiern, blickte Statthalter Dickmann am Festabend gern zurück. Bei allen drei Messfeiern waren Ritter vom Heiligen Grab unübersehbar präsent. Kardinal Marx würdigte die „nicht auftrumpfende Art“, wie der Heilige Vater von Gott sprach, der absolute Priorität haben müsse. Bemerkenswert fand der Großprior, dass die Gottsucher vielleicht dem Heiligen näher sind als die, die mit dem Glauben schon fertig sind. „Von Gott zu reden, ist immer aufregend, gefährlich, denn er eröffnet den Weg des größten Abenteuers des Menschen“, sagte Kardinal Marx. ![]() Dreizehn neue Mitglieder
Fünf Ritter, fünf Damen – eine Parität, die es nie zuvor gegeben hat – und drei Priester traten im Dom zu Osnabrück zur Investitur vor. Der Statthalter nahm es zum Anlass, eine Lanze für die Aufnahme von Damen zu brechen. Sie müssten nicht auf eine bestimmte Quote oder eine bestimmte Spiritualität beschränkt werden. „Wer immer unsere Spiritualität teilt, wer unsere Ziele mit trägt und sich in die Gemeinschaft einbringt, sollte auch Ordensmitglied werden können“, betonte Dickmann. Cfr. Hermann Sommer waltete zum letzten Mal seines Amtes als Weltlicher Zeremoniar und legte den neuen Ordensmitgliedern die Mäntel an. Künftig amtiert er als Präsident der Norddeutschen Ordensprovinz. ![]() Dialog mit dem Heiligen Land
In der Osnabrücker Kapitelsitzung wurden die Mitglieder ausdrücklich zum Dialog aufgefordert. Die Nachricht, dass die Statthalterei über 120 Stipendien für Studierende der Universität Bethlehem vergeben kann, führte zur Anfrage, ob man nicht persönlich Kontakt zu ihnen aufnehmen könne. Ordenssekretär Karl Gertler wollte den Wunsch nicht abweisen, warnte allerdings die Spender vor Versprechungen, die womöglich zu Visaproblemen bei einer Ausreise etwa für ein Praktikum in Deutschland führen könnten. Kritisch diskutiert wurde, ob der Ritterorden auch andere palästinensische Universitäten, etwa Birzeit, Nablus oder Jenin unterstützen sollte. Seinen ersten Bericht als Schatzmeister gab Cfr. Dr. Winfried Kreis ab. Ordenskanzler Cfr. Winfried Hinzen erklärte, dass der Plan einer deutschen Pilgerinvestitur im Herbst 2013 im Heiligen Land auf „riesige Begeisterung“ treffe. Das Programm sei vom Patriarchat bestätigt, diese Pilgerinvestitur werde schon wegen der Hitze anders als gewohnt aussehen, sagte Hinzen – ohne Frack, aber mit einer Flasche Wasser auch im Festgottesdienst. ![]() Ihr seid in allem einem Größeren verantwortlich
Für einen veränderten Lebensstil warb auch Ortsbischof Dr. Franz-Josef Bode am Schluss der Investiturfeier am Erntedanksonntag in der Herz-Jesu-Kirche. Die ritterliche Haltung bestehe darin, Gott zu geben, was Gottes ist, damit den Menschen gegeben wird, was Gott ihnen geben will. „Auch die, die nicht mehr glauben können, haben wichtige Anfragen an uns“, so Bischof Bode in Fortführung eines Gedankens von Papst Benedikt. Ritter vom Heiligen Grab sollten verteidigen, dass da ein Gott ist, der mit uns Menschen ist. Dass die Kultur des Todes überwunden werde. Dass eine gute Hauswirtschaft in der globalen Welt bestehe. Dass ein gutes Jerusalem auferbaut werde, eine neue Stadt „mit vielen Toren nach außen“.
Cfr. Alois Knoller |
Aktuelles
John Kardinal Foley gestorbenDer frühere Kardinal-Großmeister des Ritterordens vom heiligen Grab zu Jerusalem, der US-amerikanische Kardinal John Patrick Foley, ist am Sonntag, dem 12.12.2011, an den Folgen seiner Leukämie-Erkrankung in Philadelphia verstorben.Herbstinvestitur in OsnabrückGut 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich am Wochenende 30.09. - 2.10.2011 in Osnabrück zur Herbstinvestitur der deutschen Statthalterei des Ritterordens vom heiligen Grab zu Jeruslaem. Papst Benedikt XVI. ernennt Pro-GroßmeisterAls Nachfolger von John Patrick Kardinal Foley hat Papst Benedikt XVI. den bisherigen Erzbischof von Baltimore, Edwin Frederick O`Brien (72), zum Pro-Großmeister des Ritterordens vom heiligen Grab zu Jerusalem ernannt.Vaitkan-Newsletter Nr. XXIII erschienenDie neueste Ausgabe des Vatikan-Newsletter vom August 2011 ist erschienen. |